Die Rolex GMT-Master – into the details


In diesem Artikel möchte ich einen chronologischen Überblick über die verschiedenen Referenzen der Rolex GMT-Master vom Anfang dieser Uhrenlinie bis heute darstellen. Hierbei stelle ich ganz bewusst die chronologische Abfolge der Referenzen in den Mittelpunkt, nicht aber konkrete und teils auch spezielle Details z.B. zur Unterscheidung verschiedener Zifferblattvarianten einzelner Referenzen.

16750Derartige spezifische Details werde ich, wie ich es schon für verschiedene Submarimer, Sea Dweller und Explorer-Referenzen hier im Blog getan habe, später in separaten Artikel zeigen.6bd08f776cd20be23b0ca29bb2defd0a1

Die Rolex GMT-Master ist wohl, neben den Submariner- und Day Date-Modellen, die bekannteste Uhrenfamilie von Rolex. Nicht zuletzt auch, weil diese Uhren häufig von Prominenten in Film und Fernsehen getragen worden sind. Ob von „Magnum“ (siehe Bild oben) aus der gleichnamigen Fernsehserie der 1980er Jahre oder aber von Dr. House (Hugh Laurie) aus der heutigen Zeit, viele trugen und tragen eine GMT-Master.

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Auch prominente Schwergewichte wie Clint Eastwood, Pablo Picasso oder aber auch Che Guevara zeigten ihr Faible für die GMT-Master gerne und auch öffentlich.

clint-eastwood-rolex-800x54611Es folgt nun die chronologische Darstellung der GMT-Master Referenzen unter Nennung der wichtigsten Erkennungsmerkmale und Fakten.

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Viel Freude bei der Lektüre!

Referenz 6542 (1954 bis 1959)

Die erste, von Rolex im Jahr 1954 präsentierte GMT-Master war die Referenz 6542.

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Deutliche Kennzeichen sind die Bakelit-Lünetteneinlage und der fehlende Kronenschutz am Gehäuse. Die deutlich gewölbte Bakelit-Lünetteneinlage war allerdings sehr fragil, was zu häufigen Brüchen der Einlage und schlussendlich auch wenig später zum Austausch gegen eine eloxierte Aluminiumeinlage führte. Uhren mit der Bakelit-Lünette sind aufgrund ihrer Seltenheit heute sehr gesucht und entsprechend teuer.

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James Bond Fans wird die Referenz 6542 am Arm von Pussy Galore im legendären Goldfinger in Erinnerung sein.

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Auch die vergleichsweise kleine Spitze des 24 Stunden-Zeigers ist typisch für die Referenz 6542. Gefertigt wurde diese erste GMT-Referenz bis etwa 1959. In diesem Zeitraum kamen verschiedene Kaliber, z.T. auch parallel zum Einsatz. Es waren dies die Kaliber 1036 (´54 bis´59), 1065 und 1066 (beide ca.´57 bis´59).

Referenz 1675 (1959 bis 1980)

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Zweifelsohne ist die Rolex GMT-Master Ref. 1675 eine der bekanntesten und sicher auch beliebtesten Vintage-Modelle von Rolex. Das sympathische Plexiglas in Verbindung mit der sog. Pepsi-Lünette, die bei den sehr schönen Vertretern dieser Referenz ein tolles, altersgerechtes Fading zeigt, machen diese Referenz auch in meinen Augen zu einem der begehrenswertesten Rolex-Modellen ever.

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Die Referenz 1675 war in 1959 der direkte Nachfolger der 6542. Die kleine Spitze des 24 Stunden-Zeigers wurde bis in die späten 1960er Jahre beibehalten und dann durch einen Zeiger mit einer größeren Spitze ersetzt. Auch zeigt die 1675 den bis heute üblichen Kronenschutz an der rechten Gehäuseflanke.

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Bei den ersten Uhren der Referenz 1675 war der Kronenschutz spitz zulaufend, was ihm die Bezeichnung „pointed crown guard“ (PCG) einbrachte (siehe das Bild oben). Auch der sog. Chapter-Ring, der einen geschlossenen Ring außen rund um die Minuterie herum beschreibt, ist typisch für frühe Uhren der Referenz 1675. Blätter mit dem Chapter Ring und Gehäuse mit den PCG sind im Zeitraum 1959 bis ca. 1964/1965 parallel bei den gleichen Uhren zu finden, beide Merkmale gehören also zusammen.

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Eine ausführliche Darstellung der auch in diesem Artikel oft genutzten Rolex-Fachbegriffe und Abkürzungen habe ich hier in diesem Blog zusammen getragen:

https://100percentpassion.net/2016/07/12/das-rolex-lexikon/

Hergestellt wurde die Referenz 1675 von 1959 bis etwa 1980. Dieser gewaltige Produktionszeitraum von mehr als 20 Jahren erklärt auch die große Anzahl an auf dem Markt verfügbaren Uhren mit der Referenz 1675.

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Anders als bei den anderen Rolex Sportmodellen konnte man die Ref. 1675 sowohl an einem Oysterband kaufen als auch an einem Jubilee-Band.

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Auch in der langen Produktionszeit der Referenz 1675 wurden verschiedene Rolex-Kaliber verbaut. Es waren dies die Kaliber 1565 (1959-1964) und das Kaliber 1575 (1965-1980; mit einer auf 19600A/h gesteigerten Frequenz; Sekundenstopp („hacking“) seit 1971).

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Anfang der 1970er Jahre kam dann eine vollständig schwarze Lünette mit silberfarbenen Ziffern als Alternative zu rot/blauen Pepsi-Lünette hinzu.

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Zwischen 1959 und 1964 wurden zudem sog. Glossy-Dials (auch Gilt-Dial genannt), also Zifferblätter mit glänzender Oberfläche und goldfarbener Typografie verwendet (man kann diese gut an den Spiegelungen der Zeiger auf dem Blatt erkennen). Von 1964 bis 1980 waren es Blätter mit einer matten Oberfläche.

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Von der Referenz 1675 gab es auch Edelmetall-Varianten. Dabei stellt die 1675/8 die massiv goldene Version dar, die es sowohl am Oysterband (Ref. 7208/8) gab als auch am Jubilee-Band (Referenz 6311/8).

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Bei der Referenz 1675/3 hingegen handelt sich um eine Stahl-/Gold-Variante, dies ebenfalls am Oysterband (Referenz 78363) oder aber am Jubilee-Band (Referenz 62523) gab.

Für beide Edelmetall-Varianten gilt, dass die frühen Uhren erhabene Goldkronen bei 12 Uhr auf dem Zifferblatt tragen, spätere Uhren hatten dann eine gedruckte Krone.

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Auch hier hat sich die Rolex-Fachwelt wieder spezielle Namen für Details der Uhren einfallen lassen. So steht z.B. Nipple-Dial für die spitz zulaufenden Indicés der Zifferblätter der Edelmetall-GMT´s.

Die Referenz 1675/3 wird auch gerne als Rootbeer- oder Tigerauge-Version bezeichnet.

Mehr zu den vielen, z.T. sehr speziellen Abkürzungen rund um Rolex findet sich hier in diesem Blog:

https://100percentpassion.net/2016/07/12/das-rolex-lexikon/

Referenz 16750 1980 bis 1988

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Im Jahr 1980 wurde die Referenz 1675 von der Referenz 16750 abgelöst. Diese zeigte wieder hochglänzende (glossy) Blätter und ein neues Kaliber namens 3075. Dieses neue Kaliber bot nun auch die Möglichkeit einer Datumsschnellverstellung (quick set) und arbeitete mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde. Die allerersten Zifferblätter der Referenz 16750 hatten noch keine Weißgold-umrandeten Indices.

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Die Referenz 16750 hatte noch immer ein Plexiglas. Es gab sie sowohl mit der stilbildenden blau/roten Pepsi-Lünette als auch mit einer vollständig schwarzen Lünette.

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Ein klares Unterscheidungsmerkmal zur 1675 sind die in Weißgold gefassten Indicés auf den Zifferblatt (bei der 1675 waren dies einfach Tritium-Indicés ohne Einfassung = Maxi Dial; nur die allersten Ref. 16750 hatten noch Maxi-Dials), die es bei Rolex bis heute gibt.

Die Nomenklatur der Edelmetallmodelle aus dieser Zeit ähnelt der bei der Referenz 1675.

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Die Referenz 16758 stellt die massivgoldene Version dar. Auch sie gab es wahlweise mit Jubilee- oder Oysterband.

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Die Referenz 16753 kam als bi-metall Variante in Stahl und Gold. Auch hier waren beide Bandtypen zu haben.

Referenz 16760 1983 bis 1988

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Die Referenz 16760, auch „Fat Lady“ oder „Sophia Loren“ genannt, war die erste GMT-Master II. der Unterschied zu den Vorgängern war die separate Verstellbarkeit des 24 Stunden-Zeigers.

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So konnte die GMT-Master II nun insgesamt drei Zeitzonen auf einmal abbilden: eine über die normalen Zeiger der Zeitanzeige, eine über den 24 Stunden Zeiger und eine über die verstellbare 24 Stunden Lünette.

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Es war auch die erste GMT-Master mit Safirglas und die erste GMT-Referenz, die es mit der schwarz/roten (Coke)Lünette gab.

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Der Name „Fat Lady“ weist auf ein deutlich massiveres Gehäuse und einen massiveren Kronenschutz hin.

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In der Referenz 16760 kam das Kaliber 3085 zum Einsatz.

Referenz 16700 1989 bis 2001

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Im Jahr 1989 wurde die Referenz 16750 von der 16700 abgelöst. Diese Referenz hatte nun ein Safirglas, allerdings ließ sich bei dem auch „GMT-Master I“ genannten Modell der 24h-Zeiger nicht unabhängig verstellen so dass die 16700, wie auch die 16750, nur zwei Zeitzonen anzeigen konnte. Bis ca. 1997 wurde, wie bei der großen Schwester GMT-Master II Ref. 16710 (s.u.) auch, Tritium-Leuchtmasse verwendet. Danach verwendete Rolex Superluminova.

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Das Kaliber der Referenz 16700 war das 3175. Rolex brachte in diesem, wie auch im Kaliber 3185 der Ref. 16710, erhebliche technische Verbesserungen wie die Unruhbrücke ein. Auch die Armbänder wurden überarbeitet. Das Oysterband trug die Referenz 78360, nach der Einführung des Fliplock-Mechanismus dann die Ref. 78790. Das Jubilee Band trug die Ref. 62510.

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Über die Spezifika der Rolex-Armbänder habe ich bereits hier in diesem Blog etwas geschrieben:

https://100percentpassion.net/2014/08/23/glidelock-oysterlock-fliplock-co/

Für die Referenz 16700 waren die schwarze und die blau/rote (Pepsi) Lünette verfügbar. Die schwarz/rote (Coke) Lünette blieb der Referenz 16710 vorbehalten.

Rolex produzierte die Referenz 16700 bis 2001. Danach gab es ausschließlich die GMT-Master II mit der Referenz 16710, die ich in der Folge beschreibe.

Referenz 16710 1989 bis 2008

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Ebenfalls im Jahr 1989 führte Rolex die Referenz 16710 als Nachfolgerin der 16760 ein. Auch hier gilt Ähnliches wie beim Vergleich der 16700 mit der Vorgängerin 16750.

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Die Referenz 16710 hat nun ebenfalls ein Safirglas und ein wesentlich schlankeres Gehäuse als die „Fat Lady“. Für die Leuchtmasse der Zifferblätter und für die Bänder gilt das Gleiche wie bei der 16700.

rolex-gmt-16710-coke-4Bei der Referenz 16710 kam das Kaliber 3185 zum Einsatz da diese ja, wie die 16760, simultan drei Zeitzonen anzeigen kann. Auch dieses Kaliber zeigt technische Verbesserungen wie eine Unruhbrücke.

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Die GMT-Master II mit der Referenz 16710 konnte man mit allen drei Lünetten (Pepsi, Coke und Schwarz) kaufen. Ebenso waren auch Oyster- und Jubilee-Bänder erhältlich.

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Bei der Referenz 16710 existieren verschiedene Zifferblattvarianten wie z.B. das „Stick-Dial“, die es im Laufe der Zeit gab. Im Detail habe ich diese verschiedenen Varianten bereits hier im Blog beschrieben:

https://100percentpassion.net/2014/02/26/die-rolex-gmt-ii-ref-16710/

Nach und nach erfuhr die Ref. 16710 eine Reihe an Änderungen, die auch über die Änderungen der 16700 hinausgingen. Der Grund ist einfach: die GMT-Master II überlebte die GMT-Master I immerhin um 7 Jahre. In diesen 7 Jahren führte Rolex z.B. die massiven Endglieder der Oysterbänder (Solid End Links, SEL; im Jahr 2000) ein und schaffte die für einen schnellen Bandwechsel praktischen Bohrungen in den Gehäuseflanken ab (ebenfalls etwa in 2000).

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Im Jahr 2007 dann, am Ende ihrer Bauzeit, bekam die Ref. 16710 noch das neue Kaliber 3186, welches auch in der unten beschriebenen Nachfolgerin Ref. 116710LN verbaut wird. Es wurde u.a. die blaue, Rolex-eigene Parachrom-Spirale verbaut.

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Die Edelmetallmodelle gab es fortan nur bei der GMT-Master II. Sie bekamen angepasste Referenznummern 16718 (Vollgold) und 16713 (Stahl/Gold), ansonsten wurden die oben dargestellten technischen Modifikationen der Referenz 16710 auch hier übernommen.

Referenzen 116710LN seit 2008 und BLNR seit 2013

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Zur Baselworld 2008 präsentierte Rolex die Nachfolgerin der bisherigen GMT-Master II. Diese trug nun auch die sechsstellige Referenznummer und den Zusatz „LN“, was für Lunette Noir (schwarze Lünette) steht.

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Auf den ersten Blick erkennt man schon das wesentlich stärkere Gehäuse der sechsstelligen Referenz. Auch trennte sich Rolex von den Aluminium-Lünetteneinlagen und ersetzte diese durch die Cerachrom-Einlagen. Der Name deutet bereits auf Keramik hin. Die Ziffern sind mit Platin ausgelegt. Die Keramik war auch der Grund, warum es diese Lünetten zunächst nur in Schwarz gab. Andere Farbkombinationen wurden erst später möglich. Für Freunde des Fadings bei Vintage Rolex Uhren, also des altersbedingten Verschleißes, brach eine Welt zusammen, da die Cerachrom-Lünetten nicht altern. Auch die Krone veränderte Rolex weg von der schmalen Twinlock-Krone hin zur Triplock-Krone, die schon von den Submariner und Sea Dweller Modellen bekannt war. Wie der Rest der Uhr auch so wuchsen die Proportionen der Zeiger und Indicés des Zifferblattes deutlich an, was dem Blatt auch den Zusatz „Maxi-Dial“ einbrachte (nicht zu verwechseln mit den Maxi-Dials alter Art, bei denen die Leuchtmasse ohne Weißgoldeinfassungen auf das Blatt aufgebracht war).

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Bei den Oysterbändern führte Rolex auch bei der Ref. 116710LN das sog. Easy-Link-System ein, dass ein schnelles Verstellen der Bandlänge um +/- 5mm ohne Werkzeug ermöglicht.

Siehe hierzu auch meinen Artikel über die Rolex-Bandsysteme:

https://100percentpassion.net/2014/08/23/glidelock-oysterlock-fliplock-co/

Die Mittelglieder dieser neuen Oysterbänder waren ab diesem Zeitpunkt poliert, was sicher nicht jedem Rolex-Aficionado gefällt, da so der professionelle Toolwatch-Charakter der Uhren etwas auf der Strecke blieb.

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Im Jahr 2013 führte Rolex eine neue Variante der GMT-Master II ein. Mittlerweile war die Herstellung der zweifarbigen Keramik möglich, allerdings zunächst nur in schwarz/blau.

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Die Referenznummer lautet 116710BLNR (BLNR steht für „Blue & Noir“).

Referenzen 116713LN und 116718LN seit 2008

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Und natürlich gibt es auch Edelmetallmodelle der aktuellen GMT-Master II.

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Analog zu den früheren Referenzen bezeichnet die 116713LN hierbei die Stahl/Gold Version und die 116718LN die massiv goldene Variante.

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Die massiv goldene 116718LN gibt es mit schwarzem und mit grünem Blatt.

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Referenz 116719 seit 2014

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In 2014 erfüllte sich endlich der Wunsch vieler Rolex-Enthusiasten. Rolex präsentierte auf der Baselworld 2014 eine blau/rote Keramik-Lünette: die Pepsi. Der Zusatz BLRO steht für Bleu/Rouge. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen: diese Variante gibt es zunächst nur im erheblich teureren Weißgoldgehäuse.

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Für eine weiterführende Lektüre der Historie der Rolex GMT-Master empfehle ich wärmstens ein Buch aus dem Hause Mondani.

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In diesem Buch finden sich wirklich alle Referenzen, Einzelstücke und auch, durchgehend toll und großformatig bebildert, Informationen zum gesamten Zubehör der GMT.

Speziell für alle Sammler oder diejenigen, die es werden wollen, ist so ein Buch sprichwörtlich „Gold wert“!

Näheres zu diesem Buch habe ich hier in diesem Blog geschrieben:

https://100percentpassion.net/2016/05/29/mondani-rolex-gmt-master-v2-0/

 

 

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7 Kommentare

  1. Wirklich Klasse! Danke vorab! Da ich in Uganda lebe, kann ich zwar jede Menge Fakes in Augenschein nehmen, Originale so gut wie überhaupt nicht. Muss deshalb nach „Papierform“ und Foto eine bestellen. Zu den neuen GMT II Modellen 116710 ab 2008 schreiben Sie, das Gehäuse sei wesentlich „stärker“. In Händlerangaben ist aber, wenn überhaupt, Höhe 12 mm angegeben. Wie beim Vorgänger Modell 16710. Rolex.com schweigt sich zur Höhe aus. Ich persönlich hab’s lieber schlanker als klotzig. Darf ich bitte fragen, wie das mit dem „stärker“ gemeint ist? Für eine Hilfestellung wäre ich äußerst dankbar!

    • Hallo Herr Vedder, vielen Dank für Ihre Nchricht! Mit „stärker“ meine ich die gesamte Wirkung der sechsstelligen Referenzen. Die Gehäuse wirken im Vergleich mit den fünfstelligen Referenzen massiver. Die Bandanstösse sind wesentlich breiter. Die Cerachrom-Lünetten wirken breiter als die alten Alu-Lünetten. Sicher trägt auch die Triplock-Krone (vs. Twinlock bei den alten Ref.) zu diesem Eindruck bei. Ich glaube gar nicht, dass die aktuellen Referenzen viel höher sind als die alten, denn weder die Kaliber noch die Wasserfestigkeit haben sich wesentlich verändert. Wenn sie alte und neue GMT-Master direkt neben einander legen dann verstehen Sie sofort was ich meine.
      Beste Grüße!

      Sascha Glistau

      • Hallo Sascha,

        vielen Dank nochmal für Deine Antwort im Februar!
        Nun habe ich eine weitere Frage. Bei Chrono24 finde ich 2 Submariner mit (Submariner)-Lünette im Pepsi-Look (7.000 – 8.000€) mit weißem Zifferblatt. Ich habe überall im Netz gesucht und konnte rein gar nichts dazu finden. Ich erinnere mich nur, dass mir vor circa 30 Jahren, die Pepsi Lünette zum ersten Mal auffiel und zwar mit weißen Zifferblatt. Damals sympatisierte ich aber eher mit den Punkern, hatte von Uhren keine Ahnung und hielt den Träger, meinen ersten Vorgesetzten, für ein etabliertes A… . Wie sich die Zeiten ändern! 🙂 Die Uhr habe ich jedenfalls nie vergessen. Nun trage ich mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir endlich eine Pepsi zu gönnen, Als ich bei der Suche dann feststellte, dass die GMT alle schwarze Zifferblätter haben, dachte ich, der hätte sich vielleicht ein weißes reinmachen lassen. Ist glaube ich bei Zenit Standard. Nun fand ich, wie gesagt bei Chrono24 unter der Such-Eingabe Rolex Pepsi zwei Submariner mit blau roter Submariner Lünette. Ich formuliere meine Frage mal direkt: Können das wirklich echte Rolex sein?

  2. Hallo Peter, die GMT gab es in den 1970ern mal als PanAm Version mit weißem Blatt. Diese Uhren sind aber sehr selten und auch gesucht.
    Die Submariner, die Du bei C24 gesehen hast sind höchstwahrscheinlich „verbastelt“, d.h. jemand hat ein nachgemachtes weißes Zifferblatt verbaut.
    Die Lünette der GMT, genauer die Lünetteneinlage, passt auch in eine Submariner, so könnte die original sein. Aber auch da gibt es viele Fälschungen.
    Vorsicht bei solchen Uhren! Die sind oft unfachmännisch verbastelt. So etwas würde ich nicht kaufen. Ob die Uhren vom Grundstz her echt sind, sprich ob Gehäuse, Kaliber und Armband echt sind kann man nur sagen, wenn man die Uhr in den Händen hält. obe dann alle Teile auch zusammen passen (Werknummer zur Gehäusenummer) steht auf einem anderen Blatt. Gehäuse und Uhrwerke kann man auch einzeln kaufen.
    Wenn Du eine konkrete Uhr im Auge hast sag mir bescheid. Ich schauen mir das dann mal an.

    Beste Grüße!

    Sascha

    • Maaan Sascha! Du bist ja unverschämt schnell! Unglaublich! Respekt! Ja bitte schau die Dir mal an! Es werden 2 angeboten. Was ich versucht habe zu erklären ist, dass bei beiden die Lünette blau rot ist und eine 60 Minuten Submariner Skala hat und nicht die 24h von der GMT. Wie gesagt Chrono24 🔎 Rolex Pepsi

  3. Sende mir doch bitte per Mail die Links zu den Angeboten an 100percentpassion@gmx.de.

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