Hublot sieht schwarz


Schwarz ist die Bezeichnung für eine Farb- und Helligkeitsempfindung, die beim Fehlen eines visuellen Reizes entsteht, also wenn die Netzhaut des Auges keine Lichtwellen oder nur Lichtwellen geringer Intensität im sichtbaren Spektrum rezipiert. Physikalisch bedeutet Schwarz Abwesenheit von (sichtbarem) Licht jeglicher Wellenlänge. Schwarz reflektiert keinerlei Licht.

Wer kommt also auf die Idee, eine vollkommen schwarze Uhr zu bauen? Eine Uhr, bei der wirklich alles schwarz ist?hublot-301-ci-1110-ci-all-black-21

Die Antwort ist einfach: Hublot.

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Und wie immer steht auch hier eine Idee dahinter, vielleicht sogar eine leichte Provokation. Wer kauft sich schon eine Luxusuhr für viele tausend Euro/Dollar/Franken, einzig um davon die Zeit abzulesen?!

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Hublot traf damit trotz (oder gerade wegen) der Kritik, so eine All Black-Uhr sei sinnlos weil man sie nicht ablesen könne, vor zehn Jahren voll ins Schwarze. Die erste All Black Edition war im Handumdrehen ausverkauft. Und jede weitere der seit dem erschienen schwarzen Editionen auch.

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Eine Luxusuhr ist weit mehr als nur ein Instrument zur Zeitanzeige. Sie hat für den Träger eine Bedeutung, manchmal ist sie auch ein Statement oder einfach nur Schmuck. Das weiß nahezu jeder, aber provokant präsent wurde das erst durch Hublots All Black.

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Btw. lässt sich so von einer All Black sehr wohl die Zeit ablesen, man muss sich nur etwas mit der Uhr beschäftigen.

Vor zehn Jahren also, kurz nach dem Einstieg von Jean-Claude Biver bei Hublot und im Zuge der damit verbundenen Neuausrichtung der Marke, erschien die erste All Black.

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Die Idee zu einer komplett schwarzen Uhr entstand übrigens während eines Gesprächs zwischen Jean-Claude Biver und einem Juwelier in Monaco im Jahr 2005, in dem sich beide Herren u.a. über die Beweggründe der Menschen beim Kauf einer Luxusuhr unterhalten haben.

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Hier eine kleine Übersicht aller bisher präsentierten All Black Modelle von Hublot:

Hublots All Black Referenzen

2006 – Big Bang All Black Referenz 301.CX.134

 

imageDiese Uhr war die komplett schwarze Version der ersten Big Bang im 45mm messenden Keramik-Gehäuse. Lediglich die Schrauben der Lünette und der Bandanstöße waren nicht schwarz.

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Von der Big Bang All Black gab es 250 Exemplare.

2007 – Big Bang All Black Senna Referenz 309.CM.134.RX.AES07

Die zweite All Black Edition aus dem Jahr 2007 widmete Hublot einer gemeinnützigen Institution, die Ayrton Senna gegründet hat.

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Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf der 500 Uhren dieser Edition kam de, “ Instituto Ayrton Senna“ zu, welches aktiv an der Verbesserung der Bildungschancen von Kindern arbeitet.

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2008 – Bigger Bang All Black 

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Im dritten All Black-Modell präsentierte Hublot eines der ersten Tourbillons in Kombination mit einem Schaltradchronographen. Diese Uhr wurde in einem Keramikgehäuse mit 44mm Durchmesser vorgestellt. Von diesem Modell gab es 50 Exemplare.

2008 – Big Bang Aero Bang All Black Referenz 310.CM.1110.RX

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Die Big Bang Aero Bang All Black ist ein Chronograph mit skelettiertem Blatt und dem Kaliber HUB 4200 auf Basis des ETA 7750, welches von La Joux-Perret technisch (vollständig geänderte Grundplatine, veränderter Aufzug) bearbeitet worden ist. Von diesem Modell entstanden … Exemplare.

2009 – Big Bang All Black II Referenz 301.CI.1110.CI

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Nachdem die erste All Black aus dem Jahr 2006 überraschend schnell ausverkauft war legte Hublot in 2009 eine ähnliche Uhr auf. Die auf 500 Exemplare limitierte All Black II unterscheidet sich von der All Black I aber insofern, dass sie tatsächlich komplett schwarz gestaltet wurde.

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Auch die Schrauben der Lünette und der Bandanstöße sowie die Drücker sind nun schwarz. Zudem wurde die Uhr mit einem schwarzen Keramik-Gliederarmband ausgeliefert.

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2010 – King Power Alinghi All Black Referenz 710.CI.0110.RX.AGI10

In 2010 existierte eine Partnerschaft zwischen Hublot und dem zweimaligen Americas-Cup Gewinner Alinghi. Es entstand die King Power Alinghi im 48mm großen Keramikgehäuse in einer Auflage von … Uhren.

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2011 – Classic Fusion Chronograph All Black Referenz 521.CM.1110.RX

An Reduziertheit kaum zu unterbieten ist der 2011 vorgestellte Classic Fusion Chronograph All Black, von dem es insgesamt 500 Uhren gab.

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2012 – Classic Fusion Chronograph All Black Blue Referenz 521.CI.1190.GR.ABB12

Im Jahr 2012 kombinierte Hublot dann erstmals eine Farbe mit dem All Black Konzept. Der Classic Fusion Chronograph All Black Blue erschien in einer nicht limitierten Auflage.

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2013 – Big Bang Ferrari All Black

Die im Jahr 2011 lancierte Partnerschaft zwischen Hublot und Ferrari wirkte sich durchaus auch auf die All Black-Serie aus. Wobei Big Bang Ferrari All Black nicht so konsequent schwarz gehalten wurde wie die Vorgänger.

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Diese mit dem hauseigenen Unico-Chronographenkaliber HUB 1241 ausgestattete Uhr war auf 1000 Exemplare limitiert.

2014 – Big Bang Unico All Black Referenz 411.CI.1110.RX

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Auch in der Big Bang Unico All Black wurde ein hauseigenes Kaliber, das HUB 1242 verbaut. Diese zum Großteil aus schwarzer Keramik gefertigte Uhr ist auf 1000 Exemplare limitiert.

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2015- MP05 LaFerrari All Black Referenz 905.ND.0000.RX

In 2015 präsentierte Hublot eine der komplexesten Uhren des Hauses, die MP-05 La Ferrari, in einer All Black Version. Das Kaliber HUB 9005 beinhaltet ein vertikales Tourbillon, eine digitale Zeitanzeige und ist mit ihren 50 Tagen Gangreserve Weltrekordhalter. 50Exemplare dieser Uhr wurden gefertigt.

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Noch etwas dteailiertere Informationen über die MP-05 LaFerrari finden sich hier in meinem Blog:

https://100percentpassion.net/2016/04/21/hublot-die-mp-05-laferrari/

2016 – Big Bang Unico All Black Sapphire

Ein echtes technologisches Highlight stellt die in 2016 präsentierte Big Bang Unico All Black Sapphire dar. Sie besitzt ein Gehäuse, das nahezu vollständig aus schwarz gefärbtem Safirglas gefertigt ist.

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Lediglich der Container, in dem das Uhrwerk auf 120m wasserdicht untergebracht ist, wurde aus transparentem Kunstharz gefertigt.

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Höchst interessant ist bei dieser Uhr der optische Effekt zwischen schwarzen Elementen einerseits und den transparenten Anteilen andererseits. Das gab es vorher so noch nie bei Hublot.

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In der auf 500 Uhren limitierten Safirglasversion ist ebenfalls das hauseigene Flyback-Chronographen-Kaliber HUB 1242 verbaut. Auch Armband und Faltschließe sind aus transparentem Material gefertigt.

Das folgende Bild zeigt die All Black Sapphire und ihre weiße bzw. gänzlich transparente Schwester.

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Darüber hinaus brachte Hublot im Laufe der Jahre noch weitere Uhren der All Black-Familie heraus. Hier einige ebenso schöne wie auch interessante Beispiele:

-die Classic Fusion Skeleton Tourbillon black Referenz 505.CM.0140.LR aus dem Jahr 2013, von der es 99 Exemplare gab.

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-das ebenfalls auf 99 Uhren limitierte Big Bang All Black Tourbillon 5 Tage Gangreserve Referenz 405.CI.0110.RX aus 2015big-bang-tourbillon-power-reserve-5-days-all-black

-die Spirit of Big Bang All Black, Referenz 601.CI.0110.RX, aus dem Jahr 2015, von der es 500 Stück gab.

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-den Big Bang Alarm Repeater All Black Referenz 403.CI.0140.RX, den es ebenfalls in 2015 in einer Auflage von 100 Uhren gab

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Über den Big Bang Alarm Repeater habe ich bereits hier berichtet:

https://100percentpassion.net/2016/07/16/hublot-big-bang-alarm-repeater-into-the-details/

-die Meca 10 All Black aus dem Jahr 2016, von der es 500 Uhren gibt (Referenz 414.CI.1110.RX)

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Hier in meinem Blog finden sich noch einige weiteren Informationen zur Meca 10:

https://100percentpassion.net/2016/05/13/hublot-meca-10/

-und, last but not least, dieHublot Classic Fusion Berluti All Black Referenz 511.CM.0500.VR.BER16, von der es 500 Exemplare gibt.

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Das besondere an der Uhr, Hublot ist bekannt für seine mutigen Material-Kombinationen, ist das Zifferblatt aus schwarzen Berluti-Leder.

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Schwarze Uhren können also durchaus auch interessant sein!

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