Ohne jeden Zweifel gehört die IWC Porsche Design Ocean nicht nur zu den Ikonen in der IWC-Historie, sie ist zudem eine der wohl bekanntesten und prägendsten Taucheruhren der letzten 50 Jahre.

Ein ganz besonderer Reiz geht von jenen Varianten der Ocean aus, die in dienstlicher Nutzung bei der Bundeswehr und im Besonderen bei der Deutschen Marine waren. Diese, oft mit der Bezeichnung Ocean BUND versehenen und u.a. bei den Kampfschwimmern, Waffen-, Pionier- und Minentauchern und Fernspähkräften in den 1980er und 1990er Jahren genutzten Uhren finden nicht nur bei den Sammlern regen Anklang.

Der Zusatz „BUND“ stammt aus der Kennzeichnung aller dienstlich beschafften und genutzten Ausrüstungsgegenstände der Bundeswehr, die üblicherweise noch mit der so genannten „Versorgungsnummer“ (in der NATO „Stock Number“ oder NSN genannt) versehen ist. Bei den Ocean BUND findet sich diese Kennzeichnung als unverkennbares, auf den Bodendeckel der Uhren graviertes Merkmal. Auch auf den Armbändern, genauer: den letzten Bandgliedern, dieser Uhren wie auch auf den Schraubendrehern, die zur Demontage der Lünetten genutzt werden können, findet sich dieses Merkmal, denn jedes (Ersatz-)Teil der Ausrüstung das nachbeschafft werden muss verfügt über eine solche Versorgungsnummer.

Die folgende Übersicht zeigt die bislang bekannten verschiedenen Referenzen der Ocean BUND, die je nach Einsatzzweck mechanische Uhrwerke oder Quarz-Uhrwerke besaßen. In der sehr seltenen und speziellen, AMAG-Variante Referenz 3519 für die Minentaucher der Bundeswehr ist das mechanische Uhrwerk sogar vollständig amagnetisch.

Typische Merkmale der Ocean BUND sind, neben den o.g. gravierten Gehäuseböden und den speziellen Referenznummern, das flache Safirglas (bei den zivilen Ocean 500 und 2000 ist es gewölbt), die speziellen Zeiger (ein roter Minutenzeigen und ein komplett weißer Sekundenzeiger bei den Ocean BUND vs. einem weißen Minutenzeiger und einem Sekundenzeiger mit roter Spitze bei den zivilen Ocean) und die schwarze Lünette (vs. einer unbeschichteten Titanlünette bei den zivilen Ocean).

Einige Referenzen der Ocean BUND (eine Variante der Ref. 3509, die Ref. 3519 AMAG sowie die Ref. 3314 / 3319 Quarz) tragen zudem ein „3H“ in rotem Druck im oberen rechten Bereich des Zifferblattes. Eine zivile Variante der Ocean mit dieser speziellen, auf eine besonders intensiv nachleuchtende Leuchtmasse auf Blatt und Zeigern hinweisenden Kennzeichnung gibt es nicht.

Erwähnenswert ist auch, dass die Ocean BUND nur mit einer Wasserdichtigkeit bis 300m angegeben sind, bei den Zivilen Ocean sind es 500m bzw. 2000m. Hintergrund für diese Besonderheit ist schlichtweg die Tatsache, dass die Bundeswehr nur 300m Wasserdichtigkeit als Merkmal der Uhren ausgeschrieben hatte.
Vor einigen Jahren entdeckte ich per Zufall einen Ocean BUND Prototypen, genauer das Zifferblatt eines Ocean BUND Prototypen, den heutzutage nicht mal die IWC auf dem Schirm hatte.

Schließlich war die Entwicklung der Ocean BUND geheim, nur wenige Personen waren bei der IWC eingebunden. Leider sind alle beteiligten Zeitzeugen bereits verstorben. Aber in einem Jubiläumsband von Porsche Design taucht ein kleines schwarz/weiß-Foto dieses Prototyps auf.

Damit war bislang die Geschichte der dienstlich genutzten Referenzen der Ocean vollständig erzählt. Vor etwa einem Jahr bekam ich eine Ocean mit der Frage vorgelegt, ob diese Uhr authentisch ist.

Sie wies einige Besonderheiten auf. Da war zum einen ein flaches Safirglas verbaut, ein typisches Merkmal der Ocean BUND, dass es aber auch (sehr selten) in zivilen Ocean gab.

Offenkundig sind bei der IWC auch Ocean 2000 entstanden, die ursprünglich als Ocean BUND mit flachem Glas vorgefertigt, dann aber als zivile Ocean 2000 ausgeliefert worden sind. Diese sehr seltenen Exemplare zeigen innen auf dem Bodendeckel eine durchgestrichene Referenznummer (in den zwei Fällen die mir bekannt sind war dies eine 3319) und eine neu eingravierte Referenznummer (3524). Beide Uhren hatten die Bandgeometrie 3.

Auffällig ist der fast poliert wirkende Bodendeckel. Doch ich habe eine frühe Ocean BUND Ref. 3509 aus 1987 in der Sammlung, bei der der Bodendeckel ganz ähnlich blank poliert ist. Das scheint am damals genutzten Material und am intensiven Einsatz dieser Uhren zu liegen.

Dies traf aber auf die hier beschriebene Ocean nicht zu, zudem es sich um eine frühe Ocean mit Bandgeometrie 1 handelte. In den vorhandenen, originalen Papieren aus dem Jahr 1986 war die Referenznummer 3501 vermerkt.


Verkauft wurde diese Uhr direkt von der IWC Schaffhausen, nicht über einen Retailer.

Zudem war auffällig, dass sowohl die noch originale weiße „Würfelbox“ aus Plastik, die es ebenfalls nur bei der Ocean BUND gab, als auch der Umschlag der Papiere je einen Aufkleber mit der dreistelligen Zahl „736“ tragen. Dies entspricht den letzten drei Ziffern der Gehäusenummer der Uhr.

Und noch etwas fiel mir auf. Die frühen zivilen Ocean 2000 hatten das Kaliber 375, bei dem die Datumsanzeige noch etwas weiter außen in der Minuterie lag als es bei dem Nachfolgekaliber 37521 der Fall war. Bei den frühen Ocean 2000 lag das Datumsfenster teilweise in der Minuterie. Die folgende Abbildung zeigt eine Aufnahme aus dem allerersten IWC Ocean 2000 Katalog aus dem Jahr 1982 der den schönen Titel „Der wohl schönste Grund von IWC, hin und wieder unterzutauchen.“

Bei den (mechanischen) Ocean BUND hingegen verbaute die IWC ab der Referenz 3509 das Kaliber 3752, bei dem das Datumsfenster weiter innen auf dem Zifferblatt liegt und somit die Minuterie unangetastet lässt. Die folgende Abbildung zeigt eine Ocean BUND Ref. 3509, man beachte die Position des Datumsfensters außerhalb der Minuterie.

Das folgende Bild zeigt eine Ocean 2000 Ref. 3500 neben einer Ocean BUND Ref. 3509. Man kann gut die unterschiedlichen Positionen des Datumsfensters erkennen.

Bei den allerersten Ocean BUND Ref. 3501 für die deutsche Marine wurde das Kaliber 375 mit dem weiter außen in der Minuterie liegenden Datumsfenster, wie bei der zivilen Ocean 2000 Ref. 3500, verwendet.


(Quelle der Bilder: Curios Curio)
Doch zurück zu meiner Geschichte mit dieser besonderen Ocean. Zugegeben hatte ich anfangs keine richtige Idee zu der Uhr. Der Verkäufer wollte die Uhr loswerden und so kaufte ich sie ihm ab. Die Uhr beschäftigte mich aber doch. Schließlich ist die Referenz 3501 eigentlich jene der ersten Ocean BUND. Und das flache Safirglas ist auch bei derart alten Ocean ebenso ungewöhnlich wie auch das spezielle Kaliber. Ich forschte also nach, fragte andere Sammler und auch die IWC. Von der IWC bekam ich zunächst keine Antwort auf meine Frage zu dieser Uhr. Die Auslieferung direkt von der IWC in Schaffhausen ohne Retailer sprach auch für eine „offizielle“ Lieferung an einen institutionellen Nutzer. Und da die Ocean BUND ein militärisches Projekt der deutschen Bundeswehr und damit ein militärisches Geheimnis war musste dieser institutionelle Nutzer auch eine deutsche Bundesbehörde sein. Über viele Umwege erfuhr ich dann, dass diese konkrete Uhr nach Sankt Augustin geliefert worden sei. Das ist eine kleine Stadt in Deutschland zwischen Köln und Bonn, die 1986 keinen IWC-Retailer hatte. Aber in Sankt Ausgustin hat der damalige Bundesgrenzschutz (heute Bundespolizei) eine sehr spezielle Einheit, die GSG 9. Als Offizier mit Spezialkräfteerfahrung wusste ich, dass die GSG 9 auch eine maritime Gruppe, die 2./ GSG 9 hat.

Und ich habe erlebt, dass Beamte dieser maritimen Gruppe zusammen mit Kampfschwimmern der deutschen Marine ausgebildet und trainiert worden sind.

Und das ist bis heute der Fall. Auch die Ausrüstung war bzw. ist bis heute sehr ähnlich. Ein gutes Beispiel ist die Sinn UX, die sowohl die offizielle Dienstuhr der Kampfschwimmer wie auch der GSG 9 ist.

Das war eine Spur, der ich unbedingt nachgehen musste. Aus meinen alten dienstlichen Verbindungen kontaktierte ich ehemalige Angehörige der GSG 9, die 1986 bereits in der Einheit waren und somit ggf. etwas zu dieser Uhr sagen könnten. Und tatsächlich fand ich ehemalige Angehörige der GSG 9, die sich an die Ocean als Dienstuhr der maritimen Gruppe erinnerten. Einer von ihnen hatte so eine Uhr tatsächlich im eigenen Gebrauch. Diese Uhr wurde also offiziell von der GSG 9 bei der IWC beschafft. Allerdings wurden die Uhren für die GSG 9 nicht über VDO Mannesmann an den „Bund“ geliefert, wie es bei den Ocean BUND der Fall war, sondern direkt nach Sankt Augustin an die Einheit.

Der ehemalige Beamte konnte sich sogar an Details wie den dreistelligen Inventarcode erinnern, der bei allen Uhren auf der Box und auf den Papieren zu finden war. Ich hatte jede Menge Fragen…

Wie viele dieser Uhren mag es gegeben haben? Fehlten damals schon die typischen Ocean BUND-Insignien wie die schwarze Lünette, der rote Minutenzeiger und die Gravuren auf dem Bodendeckel?

Und was ist mit den anderen Uhren passiert. Offenbar ist es ein glücklicher Umstand, dass meine 3501 der GSG 9 mit allen Papieren und der Box überlebt hat. In 35 Jahren der Beschäftigung mit der Ocean ist mir noch nie eine solche auffällige Uhr begegnet. Und ich habe viele hundert Oceans in den Händen gehabt und weiß zudem, worauf ich achten muss. Die meisten sind sicher nach dem Ende der dienstlichen Nutzung an die Beamten gegangen. Ohne Papiere und Box fällt dem Unkundigen diese Uhr nicht als extreme Seltenheit auf. Und wenn die Uhren dann, im Zuge eines Service, auch noch auf Bandgeo 2 umgerüstet worden sind wurde mit dem Gehäusemittelteil auch das flache Safirglas gegen ein gewölbtes Glas der Ocean 2000 getauscht. Dann geht eine solche Uhr als normale Ocean 2000 Ref. 3500/3504 durch.

Der Beamte bestätigte mir, dass die Uhr damals genauso aussah wie meine Uhr heute. Die typischen Merkmale der Ocean BUND fehlten aus gutem Grund. Die GSG 9 ist eine Einheit die auch im „Unconventional Warfare“ eingesetzt wird. Bei diesen, sehr speziellen und auch gefährlichen Missionen reisen die Beamten inkognito als „Zivilisten“ in das Einsatzgebiet. Eine derart auffällige Uhr wie die Ocean BUND hätte zu leicht erkannt und die Beamten so enttarnt werden können. Daher verzichtete die GSG 9 auf die doch sehr auffälligen Merkmale wie die schwarze Lünette ebenso wie auch auf den roten Minutenzeiger und die Gravuren auf dem Bodendeckel. Die folgende Abbildung zeigt eine Ocean BUND 3529 links neben einer Ocean 2000 Ref. 3500.

Es seien mir einige Worte zum Uhrwerk der Ref. 3501 GSG 9 gestattet:
Für die Ref. 3501 der GSG 9 aus dem Jahr 1986 nutzte die IWC aber offenbar schon das Kaliber 3752 der ab 1987 mit Bandgeo 2 ausgelieferten Ocean BUND Ref. 3509.

In den ersten Prototypen der AMAG Ref. 3519 aus 1984 versah das Kaliber 375, erkennbar an dem weiter außen liegenden Datumsfenster, seinen Dienst. Die folgende Abbildung zeigt einen der vier bekannten AMAG Prototypen mit Kaliber 375, man beachte hier die Position des Datumsfensters, dass die Minuterie schneidet.

In der finalen, im November 1988 an die Bundeswehr ausgelieferten AMAG wurde es dann durch den konsequenten Einsatz amagnetischer Materialien zum Kaliber 3755AM.

Auch die ersten Ocean BUND Ref. 3501 verfügten über das frühe Kaliber 375. Erst mit der Ref. 3509, etwa 1987, wurde das Kaliber zum 3752 und die Bandgeo zur 2. Generation.
Die Ocean BUND Ref. 3501 GSG 9 ist also höchstwahrscheinlich die erste Ocean BUND mit Kaliber 3752, denn die Referenz 3509 wurde, wie oben bereits erwähnt, erst im Jahr 1987 an die Bundeswehr ausgeliefert, die Ref. 3501 GSG 9 ging aber bereits im Juni 1986 nach Sankt Augustin.

Spannend ist auch, dass die IWC das Patent für die Bandgeo 2 im Februar 1986 angemeldet hat. Datum der Offenlegung des Patents war dann der 13.08.1987.

Das bedeutet, dass die Ref. 3501 GSG 9 die neue Bandgeo knapp verpasst hat, aber schon mit dem modernisierten Kaliber 3752 geliefert worden ist. Wäre es eine Rolex, so würde man von „Transitional“ sprechen.
Das folgende Bild zeigt die Ocean Ref. 3501 GSG 9 neben einer Ocean BUND AMAG Ref. 3519.

Sogar innen im Bodendeckel wurde, offenbar aus OpSec-Gründen, die Referenz 3500 anstelle der in den Papieren vermerkten 3501 genutzt, also jene der zivilen Ocean 2000 Ref. 3500. Und auch die Prototypen der AMAG trugen die 3500 im Bodendeckel (allerdings fehlten diesen Prototypen vollständig die Gehäusenummern was dazu führte, dass sich die IWC weigert, für diese Uhren Stammbuchauszüge zu erstellen). Die folgende Abbildung zeigt den Bodendeckel eines AMAG Prototypen.

Und dieses Bild den Bodendeckel der 3501 GSG 9.

Wie viele Uhren dieser speziellen Ref. 3501 für die GSG 9 je existiert haben könnte nur entweder die GSG 9 beantworten oder die IWC. Die GSG 9 schweigt zu solchen Details grundsätzlich. Und die IWC war bislang nicht wirklich bereit, sich mit diesem spannenden Teil der eigenen Geschichte zu beschäftigen. Somit bleibt die letzte spannende Frage, wie viele dieser Uhren je entstanden sind, bis auf Weiteres unbeantwortet. Der ehemalige Beamte der GSG 9 erinnerte sich aber, dass es nicht allzu viele Oceans waren (O-Ton „nicht mehr als ein Dutzend“).
Die Ocean BUND Ref. 3501 GSG 9 wurde augenscheinlich auch nie auf Bandgeo 2 umgerüstet.

Anders verhält es sich bei den Ocean BUND Ref. 3501 für die Kampfschwimmer der deutschen Marine. Diese wurden nahezu sämtlich auf die Bandgeometrie 2 umgerüstet und erhielten dann die Referenznummer 3509. Daher spricht man bei solchen frühen Ocean Bund heute in Sammlerkreisen von „Ex-3501“. Mir ist nur eine Ocean BUND Ref. 3501 von der Bundesmarine bekannt, die authentisch in der Bandgeo 1 verblieben ist. Alle anderen wurden auf Bandgeo 2 und, in seltenen Fällen, im Laufe der Jahre sogar nochmal auf Bandgeo 3 umgerüstet.

(Quelle: Watchprosite, sidanyilmaz99)
Oft bekamen die Ex-3501 der deutschen Marine auch noch das Kaliber 37521 nachgerüstet, denn anstatt die Uhrwerke aufwändig zu revidieren wurden diese von den Uhrmachern im Marinearsenal meist einfach komplett getauscht. Das geschah bei allen außerplanmäßigen Wartungsarbeiten, also z.B. dann, wenn die Uhr Wasser gezogen hatte. Die alten Uhrwerke gingen dann zurück an die IWC. Die Ocean BUND der Marine unterlagen darüber hinaus einem regelmäßigen Service beim Hersteller, der IWC, dessen Intervall im sog. Anlagenblatt der Bundeswehr festgeschrieben war.
Die folgende Abbildungen zeigen die Abschrift eines solchen Anlagenblattes, auf Seite 2 sind die Wartungsintervalle vermerkt.



Auf der letzten Seite des Anlageblattes kann man übrigens die bereits eingangs, z.B. in der Übersicht der Ocean BUND Referenzen genannte Beschreibung der Begrifflichkeit eines (Material)Satzes in der Bundeswehr nachvollziehen.
Ein solches Anlagenblatt existiert zu jedem Ausrüstungsgegenstand im militärischen Bestand. Die oben geschilderte Praxis erklärt, warum bei der Aussonderung der Ocean BUND aus dem Bestand der Bundeswehr über die bundeseigene Firma VEBEG auch Ersatzteilkonvolute und ganze Uhrwerke verkauft worden. Glücklich, wer als Sammler damals schnell und aufmerksam genug war, um sich solche Schätze zu sichern…
Doch zurück zur Ocean BUND Ref. 3501 GSG 9. Als Sammler faszinieren mich solche Uhren ungemein. Uhren, von denen nicht mal mehr der Hersteller weiß, dass sie je existiert haben. Und Uhren, die eine echte Geschichte erzählen. Was mag diese Ocean BUND Ref. 3501 GSG 9 so alles in ihrem sicher bewegten, dienstlichen Alltag wohl alles erlebt haben?!

Ich habe mich entscheiden, diese Uhr zu 100% so zu lassen wie sie heute ist. Im Zuge einer Revision bestünde z.B. die Gefahr, dass die mit Tritium belegten Zeiger beschädigt werden. Oder dass die schon deutlich gealterte Tritium-Leuchtmasse des Blattes anfängt zu bröseln. Ein Austausch von Zeigern und Blatt kommt absolut nicht infrage. Daher ist diese Ocean auch die einzige Uhr meiner Sammlung, die ich nicht regelmäßig trage. Zu groß ist mein Respekt vor diesem einzigartigen, historischen Stück der IWC-Geschichte. Und dem Missing Link in der Geschichte der militärisch genutzten Ocean.
Meine Leidenschaft und Forschung in diesem Thema geht auf jeden Fall weiter. Mal schauen, was wir noch so im Thema der IWC Porsche Design Ocean herausfinden können…

Kommentar verfassen