Hublot & Sang Bleu – die Editionen


Ausgebildet als Grafikdesigner und Typograf an der École cantonale d’art de Lausanne oder kurz ECAL, wurde der Lausanner Maxime Büchi schnell außerhalb seines Heimatlandes bekannt und eroberte durch seine ungewöhnlichen Gestaltungsideen die gesamte Tattoowelt.

Von der Kunst des Tätowierens fasziniert, lernte er beim großen Tattoo-Meister, dem legendären Filip Leu. Kurz darauf begann er in der Schweiz zu tätowieren und gründete Novembre Magazine.

„Novembre ist ein Online-Magazin, das alle zwei Jahre erscheint und sich den Produkten widmet, die das zeitgenössische urbane Leben spannend machen. Unter dem offenen Titel „Art practices, beauty & innovations“ wird die Welt der Kunst und Mode erforscht, um kulturelle Trends herauszufordern und innovative Bilder zu produzieren. Während Generationen übergreifende Diskussionen angeregt werden, die die Machtstrukturen erforschen, in denen Bilder und Technologien entschieden mehrdeutige Positionen einnehmen,  fördern die Macher des Magazins gerne das Entstehende, das Außenstehende, das Ankommende, das Hässliche, das Schmutzige, das Versagte, das Übertriebene und das Ehrliche über die heutige Definition von „schlechter Geschmack“.

(Quelle: Novembre Magazine – about us)

Link zum Novembre Magazine

Maxime Büchi verließ dann die Schweiz. Erst zog er nach Paris, dann New York, Los Angeles und zuletzt nach London. Dort gründete er schließlich das berühmte Sang Bleu – jenes Studio, zu dem auch bekannte Persönlichkeiten wie Kanye West kamen, um ein Tattoo zu bekommen.

Doch was hat das alles mit Uhren und mit Hublot zu tun?

Seit 2016 arbeitet Maxime Büchi mit Hublot zusammen. Man gab dem Künstler die Freiheit, eine Uhr vollkommen von Grund auf zu gestalten.

Und wer die geometrischen Tattoos von Maxime Büchi kennt der erkennt auch ohne Probleme die Handschrift des Künstlers auf der Hublot Big Bang Unico Sang Bleu, die im Jahr 2016 in eine Concept Store in der Berliner Bikini Mall der Öffentlichkeit präsentiert worden ist.

Die Big Bang Sang Bleu Titanium mit der Referenz 415.NX.1112.VR.MXM16 vereint Maxime Büchis Handschrift in perfekter Weise mit der Formensprache des ikonischen Big Bang Gehäusedesigns von Hublot.

Die Zeitanzeige erfolgt über drei sich drehende Scheiben, zwei tragen kleine, mit Leuchtmasse gefüllte Dreiecke als Indikator für die korrekte Zeit. Wenn man sich einmal an diese ungewöhnliche Art der Anzeige gewöhnt hat kann man sehr zügig ablesen wie spät es ist. Im folgenden Bild ist es 6 Uhr 49 Minuten.

Aber, wie Jean-Claude Biver schon vor Jahren treffen befand und mit seinen pechschwarzen All Black Modellen auf die Spitze trieb, wer kauft sich denn eine Luxusuhr, um davon die Zeit abzulesen. Und natürlich hat er recht. Im Fall der Big Bang Sang Bleu erwirbt man ein Kunstwerk für das Handgelenk, das eben auch die Zeit anzuzeigen vermag.

Es sind die kleinen Details, die diese Uhr zudem interessant machen. Alleine die kleine, ständig mitlaufende Sekundenscheibe in der Mitte des Blattes (im Bild oben zur besseren Kenntlichkeit grün dargestellt) zeigt einige Details, die sich erst auf den zweiten Blick offenbaren. So ändert sich die Optik des Zifferblattes ständig.

Es finden sich auch überall auf dem Zifferblatt kleine grafische Andeutungen, wie z.B. ein stilisiertes Hublot-H (im folgenden Bild rot), dass in verschiedender Form zu finden ist.

Und die Sanduhr, die bei Maxim Büchi/Sang Bleu als Stilelement häufig zu finden ist. Selbst auf dem Kopf von Maxim Büchi findet sich die Sanduhr in verschiedenartiger Ausführung.

Diese Uhr ist sicher nichts für Menschen, die ein klassisches, perfekt ablesbares Zifferblatt bevorzugen das Ruhe ausstrahlt. Aber für diese Menschen gibt es ja andernorts auch die passenden Uhren. Die Sang Bleu ist sicher eine gewagte Uhr. Aber sie zeigt auch den Mut, den Hublot bei der Umsetzung von Themen hat und z.B. auch in der Verwendung sehr ungewöhnlicher Materialen wie Tabakblätter, Leder oder gestickte Spitze als Zifferblatt, Grashalme aus dem Old Trafford Staion in einer Edition für Manchester United als Stundenindizés ständig aufs neue zeigt. Doch zurück zu Sang Bleu.

Die Idee zur Uhr reifte in mehreren Schritten. Das Bild zeigt eine seltene Aufnahme von ersten Entwürfen.

Schlussendlich wurde es eine Dreizeigeruhr, bei der Hublot auch technisch auf beste Qualität setzt.

Mit dem HUB1213 verbaut Hublot sein Unico Kaliber auch in der Big Bang Sang Bleu. Allerdings befreite man das Werk vorher vom Flyback-Chronographenmechanismus.

200 Exemplare gab es von dieser ersten Sang Bleu, und die waren blitzschnell verkauft.

Im Jahr 2017 ergänzte Hublot die Sang Bleu Linie dann mit einer Version in King Gold (Ref. 415.OX.1118.VR.MXM17, 100 Exemplare)…

… und mit der Big Bang Sang Bleu Titanium Pavé, welche die Referenz 415.NX.1112.VR.1704.MXM17 trägt und die mit 256 Diamanten (0,8 ct)  am Gehäuse und132 Diamanten ( 1,73 ct) an der Lünette besetzt ist.

 

Auch das Jahr 2018 brachte den Sang Bleu Fans einige neue Modelle.

Die Big Bang Sang Bleu Ceramic Black (Ref.  415.CX.1112.VR.MXM18, 200 Exemplare) greift die All Black Idee von Hublot in perfekter Art und Weise auf. Selbst die Leuchtmasse ist schwarz.

Die Trendfarbe Blau hielt  mit der Big Bang Sang Bleu Titanium Blue Einzug. 200 Exemplare gibt es von diesem Modell mit der Referenz 415.NX.7179.VR.MXM18.

Wer es etwas aufwändiger mag der kann auf die beiden folgenden Varianten zurückgreifen, die ebenfalls 2017 präsentiert worden sind.

Die Big Bang Sang Bleu Titanium White Pavé Watch 415.NX.2027.VR.1704.MXM18…

… und die Big Bang Sang Bleu Titanium Blue Pavé  mit der Referenz 415.NX.7179.VR.1704.MXM18.

Zweifellos sind gerade die letzten beiden Vertreter der Sang Bleu Familie Unisex Uhren. Aber auch für die Damen brachte Hublot 2017 einige spannende Modelle im 39mm Gehäuse.

Es waren dies die Big One Click Bang Sang Bleu King Gold Pavé Ref. 465.OS.1118.VR.1704.MXM18

und die Big Bang One Click Sang Bleu Steel Pavé Ref. 465.SS.1117.VR.1704.MXM18

Beide Uhren tragen 180 Diamanten (0,45 ct) am Gehäuse und 96 Diamanten (1,00 ct) auf der Lünette. Im Inneren der Damenmodell tickt das Automatikkaliber HUB1710 auf Basis des bewährten Zenith Elite.

Für Menschen die schwarze Uhren und Steinbesatz mögen präsentierte Hublot gleichzeitig die Big Bang One Click Sang Bleu Ceramic Black Pavé Ref. 465.CS.1114.VR.1700.MXM18, die 180 schwarze Diamanten (0,45 ct) am Gehäuse und 96 schwarze Diamanten (1,00 ct) auf der Lünette trägt.

 

Etwas dezenter tritt die Big Bang One Click Sang Bleu Ceramic Black Diamonds  mit der Referenz 465.CS.1114.VR.1200.MXM18 auf.

Wesentlich farbenfroher kommen die Big Bang One Click Sang Bleu All Black Blue  (Ref. 465.CS.1119.VR.1201.MXM18) und die Big Bang One Click Sang Bleu All Black Red  (Ref. 465.CS.1119.VR.1202.MXM18) daher, von denen es jeweils 100 Exemplare gibt.

48 Safire bzw. 48 Rubine auf der Lünette zieren diese beiden Modelle

Das Jahr 2019 hielt dann auch wieder etwas für die männlichen Sang Bleu Fans bereit. Mit der Big Bang Sang Bleu Ceramic White (Ref. 415.HX.2027.VR.MXM19, 200 Exemplare)….

… und der Big Bang Sang Bleu Ceramic Blue,  Referenz 415.EX.7179.VR.MXM19, ebenfalls limitiert auf 200 Exemplare bedient Hublot das Thema „Keramik“ auch bei der Sang Bleu.

Für die Damen gab es neue 39mm Modelle in King Gold (limitiert je auf 100 Uhren) und in Edelstahl (limitiert je auf 200 Uhren). Es sind dies die

Big Bang One Click Sang Bleu King Gold Blue Diamonds Ref. 465.OS.7189.VR.1204.MXM19

Big Bang One Click Sang Bleu King Gold White Diamonds  Ref. 465.OS.2028.VR.1204.MXM19

Big Bang One Click Sang Steel Blue Diamonds (200) Ref. 465.SS.7179.VR.1204.MXM19

und die Big Bang One Click Sang Steel White Diamonds (200) Ref. 465.SS.2027.VR.1204.MXM19.

 

Der eigentliche Höhepunkt der 2019 gezeigten Sang Bleu Neuheiten ist aber zweifelsohne die Sang Bleu II.

War die erste Generation der Sang BLeu Uhren schon mutig, so übertreffen die Uhren der zweiten Generation dies noch um Längen. Es handelt sich um Flyback Chronographen mit dem Kaliber HUB 1240.MXM auf Basis des bewährten Unico. Die Zeitanzeige erfolgt wieder über Scheiben. Dies betrifft auch alle Anzeigen des Chronographen mit Ausnahme des Chronographen-Sekundenzeigers.

Auch bei den neuen Sang Bleu Modellen trifft Maxim Büchis Formensprache aus den Uhren.

Tolle Detail wie der Umstand, dass sich die Facetten des Gehäuses auch im Safirglas fortsetzen begeistern zusätzlich.

 

Präsentiert wurde die Hublot Big Bang Sang Bleu 2 in einer auf 200 Uhren limitierten Titaniumvariante mit der Ref. 418.NX.1107.RX.MXM19…

… und in einer King Gold Version mit der Ref. 418.OX.1108.RX.MXM19, von der es 100 Uhren gibt.

Noch so ein spannendes Detail sind die Schliffe am Gehäuse. Die komplexe Form einiger Gehäuseteile ließ es nicht zu, die Schliffe wie gehabt mit Bürsten und Schleifscheiben aufzubringen.

Und so entwickelte man bei Hublot ein Verfahren, bei dem der Strichschliff mittels Laser aufgebracht wird. Ein kleines aber feines Detail.

Und so bleibt es spannend, was die äußerst kreative Zusammenarbeit zwischen Maxime Büchi und Hublot in der Zukunft hervorbringen wird. Ich werde in jedem Fall darüber berichten.

 

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