Hublot – Bandsalat


In diesem Artikel beschäftige ich mich mit einem Thema, dass mich als Uhrensammler bisher nicht wirklich tangiert hat: dem Spiel mit verschiedenen Armbandfarben und -materialien an meine Uhren.

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Entweder waren meine Uhren immer zu klassisch, als dass man mutige Bandvariationen hätte ausprobieren können. Oder aber, wie bei meinen Rolex-Professionalmodellen, es gibt kaum ein besseres Band als das Standard-(Oyster)Band. Das höchste der Gefühle waren da schon Experimente mit RubberB-Kautschukbändern an meinen Rolex-Uhren.

Ein weiterer Grund, warum mich das Thema bislang nicht beschäftigt hat, war die Fummelei beim Wechsel von Bändern und Schließen einschl. der Gefahr, dabei Gehäuse oder Schließe zu verkratzen.

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Mit Interesse und auch etwas fasziniert habe ich immer  die Paneristi beobachtet, bei denen das Thema „Uhrenarmband“ ja eine höchst wichtige Rolle in der Leidenschaft spielt. Da gibt es z.B. Custom-Firmen, die aus allen möglichen Lederwaren Uhrenarmbänder bauen. Das ist schon spannend.

Auch und vor allem, weil so ein anderes Band einer Uhr einen ganz anderen Auftritt gibt. In anderen Ländern wie Italien spielt zudem das Modebewusstsein (noch) eine andere Rolle als bei uns in Deutschland. Da darf das Leder des Uhrenarmbands gerne zum Gürtel, zu den Schuhen oder zum Anzug passen.

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Erst als ich vor einigen Monaten Hublot für mich entdeckt habe änderte sich meine ganz persönlichen Sicht auf die Dinge.thumb_IMG_0100_1024

Warum? Nun, weil Hublot einige Features an seinen Uhren bietet, die das Experimentieren mit verschiedenen Bandfarben und -materialien höchst einfach machen.

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Mir war das vor meine Entdeckung von Hublot auch nicht bewusst, heute weiß ich diese Features aber umso mehr zu schätzen.

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Beginnen möchte ich mit dem höchst praktischen One-Click-System, einem von Hublot entwickelten und patentierten Schnellwechsel-System, welches den Wechsel eines Armbandes in Sekundenschnelle und ohne Werkzeug oder Erfahrung möglich macht. Erkennbar sind die One-Click-Modelle an einer Druckplatte an den Übergängen von Gehäuse und Band.

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Drückt man nun mit bloßem Finger auf so eine Platte, so kann das Band (bei abgelegter Uhr; am Arm funktioniert das aus Sicherheitsgründen nicht) einfach aus dem Gehäuse gezogen werden.

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Das ist kinderleicht und geht ganz ohne Werkzeug.

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Dieser Vorgang dauert keine zwei oder drei Sekunden pro Bandseite.

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Ähnlich einfach funktioniert auch der Wechsel der Faltschließe.

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Ich möchte das an der Montage eines Bandes an so eine Schließe demonstrieren.

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Die Montage der Bandseite, in der die Löcher für die Schließe angebracht sind, ist denkbar einfach.

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Die Bandseite wird einfach in die Schließe eingefädelt.

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Dann, wenn man die individuell richtige Länge erreicht hat, drückt man das Band einfach in die Dorne, die aufgrund ihrer Form das Band sicher halten.

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Die Montage der anderen Bandhälfte funktioniert ebenfalls komplett ohne Werkzeug.

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Die Federstege der Hublot-Bänder sind praktischerweise mit einer Vorrichtung ausgestattet, mit deren Hilfe man des Federsteg einfach mit dem Finger(nagel) bedienen kann. Es ist die kleine Schraube auf dem Bild.

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Wenn diese Bandhälfte an die Schließe montiert worden ist verschwindet die kleine Schraube in einer Vertiefung. Da stört nichts.

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Zur Montage dieser Bandhälfte fädelt man auf einer Seite ein und bedient dann den Federsteg auf der anderen Seite.

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Der komplette Bandwechsel einschl. Schließe dauert keine zwei Minuten. Einfacher bekommt das derzeit niemand hin.

Zudem bietet Hublot auch eine große Anzahl an Armbandvarianten an. Allerlei Farben und Materialien können gewählt werden.

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Und das gilt nicht nur für die sportlichen Herrenmodelle, sondern auch für die Damenmodelle mit One-Click-System.

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Also habe ich mir für meine Big Bang Full Magic Gold ein paar verschiedene Hublot-Bänder geliehen und zusätzlich auch noch eine Big Bang Ferrari in der Auswahl gehabt, so dass ich sowohl an einer eleganten Goldversion der Big Bang als auch an einer sportlichen Variante verschiedene Bandvarianten ausprobieren konnte.

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Hier einige Beisspiele, wie verschiedene Bänder an den zwei Hublot Big Bangs wirken. Die ausführlichen Ergebnisse möchte ich in einem separaten Beitrag hier im Blog vorstellen, siehe hier:

https://100percentpassion.net/2016/09/05/hublot-bandsalat-ii/

Die Big Bang Full Magic Gold im Standardzustand mit einem schwarzen Kautschukband.

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Und hier die gleiche Uhr mit einem braunen Schedoni-Lederband, wie es bei einigen Hublot-Ferrari Modellen dabei ist.

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Oder aber sehr sportlich am roten Kautschuk.

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Wie bereits erwähnt stelle ich alle von mir getesteten Varianten in einem eigenen Beitrag hier im Blog vor, siehe hier:

https://100percentpassion.net/2016/09/05/hublot-bandsalat-ii/

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Erwähnt sei noch, dass es neben den verschiedenen Kautschuk-, Leder- und Stoffbändern (es gibt sogar eine Jeans-Variante) auch Metallbänder für die Hublot One-Click-Uhren gibt.

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Diese tragen Metall- und Keramikelemente auf der Aussenseite und sind innen mit Kautschuk-beschichtet.

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Das One-Click-System ist natürlich identisch.

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Im Unterschied zu den anderen Bänder tragen diese „Bracelets“ eine Doppelfaltschließe.

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Man hat also die Qual der Wahl, weil die Auswahl an Bändern und Varianten sehr groß ist. Da sollte für jeden etwas dabei sein.

Eine Bemerkung noch zum Preis. Die Leder- und Kautschukbänder liegen preislich im Bereich normaler Lederbänder anderer Luxusuhren-Hersteller. Allerdings halten die Hublot Bänder nach Aussage der Hublot Besitzer, die so eine Uhr schon Jahre ihr Eigen nennen,  wesentlich länger. Alle Bänder haben auf der Innenseite eine Kautschuklage, die kein Schweiß und keinen Schmutz annimmt.

 

 

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3 Kommentare

  1. Ich bin absolut begeistert. Ganz genialer Artikel. Auch wenn man sicherlich nicht alle Luxusuhren mit einem Lederband verzieren kann. Manchmal muß es halt auch mal Metall sein

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