Hublot – into the details


Etwas, das auf den ersten Blick gefällt wird oft schnell langweilig. Anders verhält es sich meist mit all dem, was man selber erst erleben, begreifen oder erfahren muss. So etwas erweckt über eine lange Zeit unser Interesse. Ist es die Auseinandersetzung? Oder die Polarität? Oder aber der Prozess, den man bei der Beschäftigung mit dem Unbequemen durchläuft?

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Auf jeden Fall sind es die Details, die immer den Unterschied machen. Meiner Erfahrung nach zeigt alles sofort Gefällige nur wenige Details. Anders verhält es sich mit dem Ungefälligen. Und ist es nicht auch so bei uns Menschen?

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Die Uhrenmarke Hublot ist alles andere als gefällig. Sie polarisiert, sie fordert Zeit der Beschäftigung und es braucht Verständnis, wenn man Ethik und Kultur der Marke erkennen will.

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Noch so ein Unterschied: Langweiliges, Gefälliges zeigt meist weder Kultur noch Ethos.

Bei Hublot geht es um die Sache. Nicht primär um das Verkaufen. Das glauben Sie nicht? Es ist aber so. Und es drückt sich auch in den Uhren des Hauses aus.

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Ich habe im Laufe der Jahre nahezu alle großen und manche kleine Uhrenmarken besucht und viele Menschen dort kennen gelernt. Zuletzt war dies Hublot, nachdem ich mehr als ein Jahrzehnt mit Vorurteilen behaftet um die Marke herum geschlichen bin.

Alles, was man bei Hublot macht hat das Ziel, die Uhren besser zu machen. Besser für uns Liebhaber solcher Zeitmesser. Das habe ich in Nyon sofort erkennen können. Daher zeigt die Marke auch eine extrem große Fertigungstiefe, eine überragende Kompetenz z.B. bei der Entwicklung neuer Materialien (das wirklich kratzfeste „Magic-Gold“ ist ein tolles Beispiel) und eine Innovationsfreude, die es nirgendwo anders in dieser Form gibt.

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Doch all das erschließt sich einem erst auf den zweiten oder dritten Blick. Warum? Unter Umständen liegt das am „Big Bang“ der Marke, am bunten und teilweise lauten Marketing, welches all die Tiefe und Kompetenz der echten Manufaktur nur allzu leicht überstrahlt.

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Ich bin der Meinung, wer noch nie eine Hublot in den Händen gehalten hat und sich nie wirklich mit der Marke beschäftigt hat, der kann diese Marke nicht verstehen!

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Dass ist Ihnen zu umständlich? Dann sollten Sie sich dem Gefälligen widmen. Wenn Sie sich aber auf dieses kleine Abenteuer einlassen dann besteht eine gute Chance, dass Sie etwas Neues und Schönes entdecken. Denn Hublots Uhren sind in allen Details Spitzenklasse, auch in den technischen.

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Lassen Sie sich also nicht von möglichen ersten, oberflächlichen und vorurteilsbehafteten Meinungen davon abhalten Hublot zu entdecken! Ich selber brauchte nahezu ein Jahrzehnt, um das zu erleben. Ich wünsche Ihnen, dass es in Ihrem Fall nicht ganz so viel Zeit beansprucht!

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Um Ihnen dabei etwas behilflich zu sein möchte ich nun die Hublot Unico Big Bang Titanium mit Keramiklünette so zeigen, wie ich sie sehe, quasi all die tollen Details, die ich entdeckt habe und die Sie in Katalogen, auf Pressebildern oder hinter der Schaufensterscheibe des Juweliers oder der Boutique kaum erfassen können.

Denn so sieht man diese Uhr im Hublot-Katalog und auf der Homepage:

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Viel Freude bei der Reise „into the details“!

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Das Gehäuse einer einzigen Big Bang besteht aus über 70 (!) Einzelteilen. Bei Uhren anderer Hersteller sind es nicht einmal ein dutzend Teile.

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Diese aufwändige Gehäusekonstruktion ermöglicht die bei Hublot erdachte Kunst der Fusion, neben der Qualität und Kompetenz  ein wesentlicher Teil der Kultur der Marke, sprich: die Kombinationsmöglichkeit verschiedenster Materialien in einer Uhr. Theoretisch könnte jedes Einzelteil eines Big Bang Gehäuses aus einem anderen Material bestehen.

Selbstverständlich ist die Verarbeitungsqualität über jeden Zweifel erhaben. Und ich gelte im Allgemeinen diesbezüglich als sehr aufmerksam…!

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Und dann diese wunderbaren Details! Nein, Hublot macht es sich sicher nicht einfach.

thumb_IMG_0129_1024 thumb_IMG_0084_1024 thumb_IMG_0839_1024Der Blick auf die Zifferblattseite der Uhr zeigt, dass die Uhr kein Zifferblatt hat. Blatt und Werk sind skelettiert, so dass man maximal viel vom sonst verborgenen Innenleben der Uhr beobachten kann.

thumb_IMG_0022_1024 thumb_IMG_0026_1024 thumb_IMG_0024_1024 thumb_IMG_0025_1024 thumb_IMG_0031_1024 thumb_IMG_0032_1024 thumb_IMG_0043_1024 thumb_IMG_0035_1024 thumb_IMG_0034_1024 thumb_IMG_0093_1024 thumb_IMG_0098_1024 thumb_IMG_0100_1024 thumb_IMG_0109_1024 thumb_IMG_0107_1024 thumb_IMG_0112_1024 thumb_IMG_0114_1024

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Schaltrad und vertikale Kupplung des Flyback-Chronographen sind wunderbar zu erkennen und bei der Arbeit zu beobachten.

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Die Uhr verfügt über den sehr praktischen „One Click“-Mechanismus. Dazu gehören die Drücker an den Übergängen von Band und Gehäuse.

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Drückt man auf diese Drücker, kann man in Sekundenschnelle das Band demontieren und ein anderes Band montieren. Ohne Werkzeug.

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Im Inneren der Uhr tickt ein sehr feines Manufakturkaliber, das Kaliber HUB1242.

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Bei der hier gezeigten Uhr ist ein Titanband mit Keramik-Mittelsegmenten verbaut. Wie beim Gehäuse (die Lünette) so sind auch am band die besonders Kratzer anziehenden Teile aus kratzfester Keramik gefertigt. Damit bleibt die Uhr langfristig frisch.

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Die Innenseite des Bandes ist zur Optimierung des Tragekomfort mit Kautschuk beschichtet, ein unglaublich angenehmes Tragegefühl ist die Folge.

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Aber, wie bereits beschrieben, per One Click-System lässt sich das Band schnell gegen ein Kautschukband oder gegen ein Lederband tauschen. Damit kann man  einer Uhr drei vollkommen verschiedene Gesichter geben.

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Die Doppelfaltschließe hält die Uhr sicher am Arm.

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Die Datumsanzeige ist wunderbar unauffällig umgesetzt.

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Wo man auch hinschaut, überall tolle Details!

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Ich werde meine kleine Serie „into the details“ fortsetzen und an dieser Stelle nach und nach verschiedene Hublot Uhren aus meinem Blickwinkel zeigen.

Entdecken müssen Sie Marke und Uhren jedoch selbst. Ich versichere Ihnen, es wird weder langweilig noch uninteressant!

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