Frischzellenkur


Uhren sind kleine mechanische Wunderwerke, die meist über viele Jahre treu und zuverlässig ihren Dienst an unseren Handgelenken versehen.

Und wie jeder Mechanismus so brauchen auch Uhren regelmäßig eine Wartung. Was bei Automobilen für jedermann normal ist, nämlich der regelmäßige Service, ist bei Uhren für viele Menschen eben nicht normal. Warum eigentlich nicht? Eine mechanische Uhr, die ständig getragen wird, tickt immer und ständig. Die Zahnräder drehen sich ebenso unablässig wie die Triebe in den Rubinlagern. Im Gegensatz zum Automobil, das oft nur für einige Minuten oder Stunden am Tag genutzt wird nutzen wir die Uhr 24 / 7.

Ich habe meine heiß geliebte Rolex Daytona Ref. 16518 aus dem Jahr 1996 oft und gerne getragen.

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Und so bekam sie immer mehr Tragespuren. Die schwarzen Zahlen der Lünette verloren ihre Farbe, kleine Kratzer und Dellen kamen seit der letzten Revision vor einigen Jahren hinzu. Und auch das Werk wurde arg strapaziert. Und so ist es logisch, dass ich meine Uhr über meinen Konzessionär, Juwelier Wempe in Leipzig, zu Rolex nach Köln für eine Generalüberholung gegeben habe.

Einige Bilder meiner Uhr vom Zustand vor der Frischzellenkur und danach im direkten Vergleich

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Etwas warten muss man bei eine Revision bei Rolex immer. In meinem Fall hat sich das Warten definitiv gelohnt! Die Uhr befindet sich nach der Revision im Neuzustand, exakt so, wie sie seinerzeit verkauft worden ist. Die Dellen und Kratzer wurden nicht wegpoliert, sondern per Laserschweißen bearbeitet. So wurden die Defekte mit Gold aufgefüllt und dann sanft poliert. Dadurch behält das Gehäuse seine Form.

So kam die Uhr jetzt von Rolex Köln über Wempe in Leipzig zu mir zurück

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Die Uhr ist noch mit allen Schutzfolien versehen.

Und die folgenden Arbeiten habe ich ausführen lassen:

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Der Gesamtpreis mag etwas erschrecken, aber nach einigen Jahren am Arm hat sich der Aufwand gelohnt. Was kostet denn eine Inspektion eines Automobils, die jedes Jahr notwendig wird? Eine Uhr braucht solch eine Revision alle 5 bis 7 Jahre. Manchmal auch noch später.

Zusätzlich trägt eine solche Revision ja auch zum Werterhalt bei. Wenn man nun also über den vierstelligen Revisionspreis staunt dann sollte man bedenken, dass sich der Wert der Uhr seit dem Kauf vor 19 Jahren mehr als verdoppelt hat. Welche Geldanlage bietet dass denn heute noch? Und welche Investition bereitet derartig Freude?

Das hier ist also ein definitives Statement „pro Revision“!

Hier noch einige Bilder vom kompletten Zubehör der Uhr, so wie sie einst verkauft worden ist. Es ist wirklich noch alles da.

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1 Kommentar

  1. Besten Dank für diesen Artikel – bin gerade dabei Ihren leidenschaftlichen Blog zu entdecken. Grüße Ximeaux

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