Parmigiani Fleurier – Tonda Chronor Anniversaire


TONDA CHRONOR ANNIVERSAIRE

Der erste integrierte Chronograph von Parmigiani Fleurier

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Zu seinem 20-jährigen Jubiläum präsentiert Parmigiani Fleurier mit der Tonda Chronor Anniversaire sein erstes Uhrwerk mit integriertem Chronographen, eine uhrmacherische Meisterleistung, die nur wenige Uhrenhersteller heute beherrschen. Dieses erste Modell „Anniversaire“, das über ein Uhrwerk aus Gold verfügt, ist eine Hommage von Parmigiani Fleurier an die Chronographentradition.

„Seit wir uns in das große Abenteuer der Uhrmacherkunst gestürzt haben, hegte ich den innigen Wunsch, einen integrierten Chronographen zu bauen. Mit dem Näherrücken unseres 20-jährigen Bestehens hat dieser Wunsch konkrete Gestalt angenommen und seine Erfüllung ist im Prinzip nichts anderes als eine logische Folge, eine Art Rückblick auf unsere gesamte Entwicklung als Manufaktur. Denn die Konstruktion eines integrierten Chronographen bedingt das Beherrschen des eindrücklichen und minutiösen Zusammenspiels aller Bestandteile. Dies schließt nicht nur deren Herstellung ein, sondern auch umfassende Erfahrungen zu deren Funktion im Innern des Uhrwerks, zu deren Grenzen und Möglichkeiten. Aus diesem Grund steht ein integrierter Chronograph für eine erfahrene Manufaktur. Die Tonda Chronor Anniversaire spiegelt die 20 Jahre Arbeit unserer Manufaktur wider.“

Michel Parmigiani

EVEREST DER UHRMACHERKUNST ERREICHT

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Ein integrierter Chronograph ist sozusagen der Gral einer Uhrenmanufaktur, weil er eine der industriell am schwierigsten zu realisierenden Komplikationen darstellt. Der Chronograph zeichnet sich durch eine kinematische Kette aus, bei der jede Bewegung eine nächste auslöst und alle Sequenzen deshalb perfekt synchronisiert und aufeinander abgestimmt sein müssen. Schon die geringste Ungenauigkeit hat eine Dominowirkung zur Folge, die das gesamte Innenleben der Uhr beeinträchtigt.

Durch seine höchst anspruchsvolle, beeindruckende Technik sagt der integrierte Chronograph sehr viel über das Potenzial der Manufaktur Parmigiani Fleurier aus. Er spiegelt die hohe Uhrmacherkunst wider, die dessen Realisierung überhaupt möglich gemacht hat. Aber er erinnert auch daran, dass ein Herstellungsprozess wirklich außerordentlich ist, wenn er auf ein über viele Jahre erworbenes Know-how zurückgreift. Und er ebnet einen neuen Weg, den Uhrmacher, Techniker und Handwerker Hand in Hand gehen.

DIE ETAPPEN EINES INTEGRIERTEN CHRONOGRAPHEN

Die Grundbedingung war einfach: kein zusätzliches Modul. Jedes Bauteil musste im Kaliber integriert werden und auf derselben Werkplatine Platz finden. Die Konstrukteure gingen folglich von einem weißen Blatt aus, um nach umfassenden Forschungsarbeiten den ersten integrierten Chronographen der Manufaktur Parmigiani hervorzubringen. Dieses Uhrwerk mit Handaufzug vereint einen Chronographen mit Schleppzeiger und ein Großdatum auf einer einzigen Werkplatine.

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Das Kaliber PF361 zeugt von verschiedenen Hightech-Entwicklungen, welche die Zuverlässigkeit des Uhrwerks erhöhen und der beste Beweis dafür sind, dass ein Uhrenhersteller den Höhepunkt seiner Kunst erreicht hat.

  • 5-Hertz-Werk – 36.000 Halbschwingungen pro Stunde

Je höher die Schwingfrequenz eines Chronographen ist, desto präziser ist er auch. Eine Frequenz von 5 Hertz ist sehr selten für ein solches Kaliber und bedeutet, dass der Chronographensekundenzeiger mit 10 Sprüngen oder „Schritten“ pro Sekunde vorwärtsrückt und eine Ablesegenauigkeit auf die Zehntelsekunde bietet. Sein Gang ist weniger von äußeren Einwirkungen wie der Schwerkraft oder Stößen beeinflusst. Außerdem bewegt sich der Zeiger in einer fließenden Bewegung vorwärts, die ganz im Gegensatz zur ruckartigen Zeigerbewegung eines Chronographen mit geringerer Frequenz steht.

  • Säulenräder anstelle eines Nockens

Das Werk ist rund um ein zentrales Säulenrad angeordnet. Dieses ist das eigentliche Gehirn des Chronographen, oder anders gesagt die Synchronisationszentrale aller Elemente. Dieses Bauteil, das viel komplexer in der Realisierung und damit auch wertvoller als ein einfacher Nocken ist, verleiht dem Uhrwerk allein schon durch das benötigte Know-how eine hohe Kostbarkeit. Das Säulenrad gewährt aber auch ein sehr sanftes Gefühl bei der Bedienung, sodass sich dieser Chronograph durch eine hervorragende Auslöse-Ergonomie auszeichnet.

Das Uhrwerk verfügt über zwei Säulenräder: eines für die Steuerung des Chronographen und ein zweites für das perfekte Zusammenspiel mit der Schleppzeiger-Funktion.

  • Vertikale anstatt horizontale Kupplung

Die vertikale Kupplung ist anspruchsvoller in der Realisierung als die horizontale, zeichnet sich aber auch durch eine höhere technische Präzision aus. Diese Vorrichtung gewährleistet einen augenblicklichen und rucklosen Start der Chronographen-Funktion, was die Präzision der Zeitnahmen erhöht.

  • Durchgehende Brücke für die Unruhbefestigung anstelle eines einfachen, sogenannten Unruhklobens mit einem Befestigungspunkt

Die zweifache Befestigung auf der durchgehenden Brücke verleiht dem Regulierorgan, das heißt der Unruh, mehr Stabilität und Robustheit. Bei einem eventuellen Stoß wird deren Funktion nicht beeinträchtigt, was ganz den sportlichen Anforderungen entspricht, die an einen Chronographen gestellten werden.

Diese durchgehende Brücke ist zudem in der Höhe verstellbar, damit sie sehr fein mit den übrigen Werkteilen abgestimmt werden kann und dadurch eine vollständige Aufbaupräzision garantiert.

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SCHLEPPZEIGER-FUNKTION

Der Schleppzeiger ist vollständig im Kaliber PF361 der Tonda Chronor Anniversaire integriert und bereichert den Chronographen um eine zusätzliche Funktion, mit der sich Zwischenzeiten messen lassen. Das Prinzip beruht auf einem zusätzlichen Zeiger, der „Schleppzeiger“ genannt wird. Er liegt ständig (Start, Stopp und Nullstellen) unbemerkt über dem zentralen Chronographensekundenzeiger. Wird jedoch während einer Zeitnahme der zusätzliche Drücker für den Schleppzeiger auf der Krone betätigt, dann tritt der Zeiger aus dem Schatten des Chronographensekundenzeigers: Er hält an, während der zentrale Sekundenzeiger weiterläuft. Nach dem Ablesen der Zwischenzeit bewirkt ein weiteres Betätigen des Drückers auf der Krone das Aufholen des weitergelaufenen zentralen Sekundenzeigers durch den Schleppzeiger. Dieser Vorgang kann so oft wie nötig wiederholt werden.

Der Schleppzeiger wird über das zweite Säulenrad des Uhrwerks gesteuert. Er ist an den zentralen Chronographensekundenzeiger gekoppelt und wird für das Ablesen der Zwischenzeiten ausgekuppelt. Für diese Komplikation ist eine weitere kinematische Kette zusätzlich zu jener des Chronographen notwendig, deren Einstellung eine große Herausforderung darstellt.

GROSSDATUM

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Das Uhrwerk ist außerdem mit einem Großdatum ausgestattet, das ebenfalls integriert und nicht als zusätzliches Modul eingebaut ist. Das Ziel bei dessen Entwicklung bestand darin, es ohne Abstriche bei der technischen Zuverlässigkeit möglichst fein zu realisieren.

Der Einbau eines Großdatums in ein Kaliber mit integriertem Chronographen stellte aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse eine sehr große Herausforderung dar. Die Uhrenkonstrukteure mussten die verfügbare Fläche für die perfekte Anordnung der Scheiben mit 13 mm Durchmesser voll ausschöpfen. Das Großdatum mit Goldappliken ist bei 12 Uhr hinter einem Doppelfenster zu sehen.

JUBILÄUMSAUSFÜHRUNG DES UHRWERKS IN GOLD

Die Einführung dieses ersten integrierten Chronographen erfolgt zum 20-jährigen Jubiläum von Parmigiani Fleurier. Das Uhrwerk des unter dem Namen „Tonda Chronor Anniversaire“ herausgegebenen ersten Modells ist aus Gold gearbeitet, um dessen Kostbarkeit zusätzlich zur Geltung zu bringen. Die Arbeit mit Gold innerhalb eines Manufakturprozesses ist in jeder Hinsicht sehr anspruchsvoll, denn Gold klebt an den Werkzeugen, ist weich und lässt sich schnell verformen. Deshalb müssen die Maschinen vollständig neu kalibriert und alle Schnittparameter einzeln überprüft werden. Die Realisierung eines derart komplexen Uhrwerks aus Gold ist der Beweis für ein umfassendes Know-how.

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Für die Veredelung, die nicht weniger an technischem Können erfordert, werden über 50 Stunden pro Werk benötigt. Jedes Uhrwerk zeichnet sich durch entsprechend geformte Brücken aus, die konzentrisch um die Unruh angeordnet sind, was die zentrale Rolle der Unruh im ganzen Schauspiel unterstreicht. Zudem sind die Brücken durchbrochen, um freien Blick auf das Innenleben, insbesondere auch auf die beiden symmetrisch zur Kronenachse angeordneten Säulenräder, zu bieten. Sandgestrahlte und satinierte Flächen sowie einspringende Winkel an den Brücken vervollständigen das Ganze und rufen ein Lichtspiel hervor, das durch die Goldreflexe zusätzlich betont wird.

DESIGN

Die Tonda Chronor Anniversaire mit Uhrwerk aus Gold ist in zwei Gehäuseausführungen erhältlich. Je 25 Exemplare dieser Jubiläumsserie sind aus Weißgold und aus Roségold gearbeitet.

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Die zwei verschiedenen Farbtöne der Feueremail-Zifferblätter passen perfekt zum jeweiligen Gehäuse. Das eine zeigt sich in Weiß – inzwischen eine Spezialität von Parmigiani Fleurier – mit glatter, leuchtender Emailtextur. Das andere zeichnet sich durch eine tiefblaue Farbe mit einem leichten Violettstich aus, die sich je nach Lichteinfall verändert. Dieses speziell für die Tonda Chronor Anniversaire entwickelte „Königsblau“ ergänzt die bereits sehr umfassende Farbpalette von Parmigiani Fleurier.

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Eine weitere ästhetische Besonderheit stellt die Dornschließe in der unverwechselbaren Bandanstoßform von Parmigiani Fleurier dar. Dieses Detail ist ein ästhetisches Augenzwinkern an die Geschichte von Parmigiani Fleurier und wird auch bei den zukünftigen Modellen wieder aufgegriffen.

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Das Jubiläumsmodell genießt zudem eine große Exklusivität: die Signatur von Michel Parmigiani auf der Federhaustrommel, hervorgehoben durch ein Motiv aus aneinandergereihten Bandanstößen, die so typisch für das Profil der Uhren von Parmigiani Fleurier sind. Die Signatur und weiteren Zierelemente sind nicht eingraviert, sondern stehen reliefartig heraus. Das heißt, dass das umgebende Material mit dem Laser abgetragen wurde, um die Verzierungen hervortreten zu lassen.

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Dieses symbolische Schauspiel lässt sich durch das durchdacht durchbrochene Uhrwerk aus Gold bewundern, wenn das Federhaus dreht.

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