Wenn man mehr als eine Uhr hat dann kommt es vor, dass die eine oder die andere Uhr auch mal etwas aus dem aktuellen Fokus gerät.
In den letzten Monaten habe ich ja eher meine Parmigiani Tonda 1950 oder meine anderen Uhren strapaziert.
Da geriet eine ältere Uhr von mir wirklich in Vergessenheit. Gestern nun habe ich sie quasi wieder entdeckt. Es ist eine meiner Lieblings-IWC’s, quasi ein all time favorite.
Mir gefallen ja die älteren IWC’s einen Tick besser als die meisten aktuellen Modelle und bei dem genannten Modell hat es seinerzeit sofort „klick“ gemacht. Es war das Jahr 2005… .
Bis dahin hatte ich mit den Ingenieuren der IWC kaum Kontakt. Und dann kam sie, die Ref. 3227-01:
Ich kann mich noch immer nicht satt sehen an diesem Modell
Alleine das Blatt mit seiner T-Signatur, den schönen Indicés und den passenden Zeigern lohnt mehr als einen Blick:
In meinen Augen die perfekte IWC. Da passt einfach alles. O.k., am Anfang gab es auch bei meiner Uhr Probleme mit dem automatischen Aufzug. Aber als die gelöst waren lief die Uhr bis heute perfekt.
Leider wurde sie nicht wirklich lange gebaut und durch neue, natürlich größere Modelle abgelöst. Doçh dieses hier bleibt einzigartig.
Und die Haptik dieser Uhr ist für einen Menschen, der mit allen Sinnen geniesst, ebenfalls ein wahrer Genuss!Seit 2005 bin ich ein Fan der Ingenieur, dieser Ingenieur!
Aktuell, das muss ich zugeben, ist meine Leidenschaft für die Marke IWC etwas abgekühlt. Sicher ist die IWC eine erfolgreiche Marke, die international gut vertreten ist. In meinen Augen ist der Marke aber Authentizität und das Persönliche abhanden gekommen, welches die „alte“ IWC ausgezeichnet und von anderen Marken positiv unterschieden hat. Ständige Modellwechsel, Preissteigerungen, die mit technischen Entwicklungen nicht zu begründen sind und mittlerweile zu absurd hohen Preisen für viele IWC Modelle geführt haben bestärken mich in dieser Einstellung. Schicke Uhren baut die IWC zwar, aber das tun viele Marken. Tolle Uhren baut die IWC kaum mehr. Leider.

